Über mich

Mich interessiert die Frage, wie Menschen miteinander leben, sprechen und einander wahrnehmen.

Im Mittelpunkt meiner Arbeiten stehen die kulturellen Voraussetzungen des Miteinanders nach – die Formen der Aufmerksamkeit, die Regeln des Gesprächs, Gesten des Respekts und die oft unscheinbaren Situationen, in denen Vertrauen entsteht oder verloren geht.

Daraus haben sich die Themen entwickelt, die meine Arbeit prägen:

Gespräch.

Eleganz.

Leichtigkeit.

Sie beschreiben unterschiedliche Weisen, Menschen, Situationen und Beziehungen wahrzunehmen.

Meine Blick auf Aufmerksamkeit, Gespräch und gesellschaftliche Formen des Zusammenlebens ist aus einer langjährigen Beschäftigung mit den romanischen Kulturen in Europa und Lateinamerika hervorgegangen. Als Romanist, Autor und Journalist habe ich mich gründlich mit Literatur, Kulturgeschichte und gesellschaftlichen Formen auseinandergesetzt. Aus dieser Arbeit sind zahlreiche Bücher, Essays und Reportagen hervorgegangen.

Heute verbinde ich diese Perspektiven mit gegenwärtigen Fragen des Zusammenlebens. Ich beschäftige mich mit Gesprächskultur, sozialer Eleganz, Kleidung als kultureller Sprache sowie mit den Formen öffentlicher Präsenz, durch die Menschen aufeinander wirken.

Ein Schwerpunkt meiner journalistischen Arbeit liegt bei der Deutschen Welle. Zuvor war ich über viele Jahre Moderator der Literatursendung „Gutenbergs Welt“ im Kulturradio WDR 3.

Neben meiner publizistischen Arbeit halte ich Vorträge, moderiere Gespräche und entwickle Veranstaltungsformate für Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen und öffentliche Einrichtungen.

Dabei geht es mir nicht um Rezepte oder schnelle Antworten.

Mich interessiert die gemeinsame Aufmerksamkeit für das, was zwischen Menschen geschieht.

Mir scheint, genau dort beginnt die Kunst des Zusammenlebens.