Nichts ist auf immer.
Alles könnte anders sein.

Über Form, Veränderung und die Kunst des Zusammenlebens

Wie verändern sich Menschen – und Gesellschaften?
Was geschieht, wenn ästhetische Formen sich erschöpfen, politische Ordnungen brüchig werden oder Gespräche verstummen?

Meine Arbeit bewegt sich an solchen Übergängen. Mich interessieren Momente, in denen bestehende Formen ihre Bindekraft verlieren – und Situationen, in denen neue Formen des Zusammenlebens erst tastend entstehen. Im Zentrum stehen Fragen nach Bruch, Erschöpfung und Neubeginn: in individuellen Biografien ebenso wie in kulturellen und politischen Ordnungen.

Aktuelles Buch

Im März 2026 erscheint mein neues Buch „Die zwei Leben des Arthur Rimbaud“.
Der Essay folgt Rimbauds radikalem Abschied von der Literatur als Versuch, ein anderes Leben zu beginnen. Der Rückzug aus der Kunst wird dabei als kulturelle Erfahrung gelesen: als Reaktion auf Erschöpfung, als Infragestellung moderner Lebens- und Arbeitsformen und als Suche nach neuen Möglichkeitsräumen.

Eine Textprobe finden Sie hier.

Begleitend sind Lesungen und Gespräche an Universitäten sowie im Rahmen akademischer und kultureller Institutionen vorgesehen.

Gespräch als kulturelle Praxis

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit gilt dem Gespräch. Sprache stiftet Beziehungen, ermöglicht Orientierung und eröffnet Räume, in denen Veränderung denkbar wird. Zugleich zeigt sich im Scheitern von Gesprächen, wie fragil gesellschaftlicher Zusammenhalt ist.

Diese Ambivalenz des Gesprächs – als Praxis der Verständigung und als Ort des Konflikts – steht im Zentrum meines Buches „Im Gespräch – Wie wir einander begegnen“ sowie meiner Lesungen, Vorträge und moderierten Gesprächsformate.

Einen Auszug aus dem Buch finden Sie hier.

Arbeit und Zusammenarbeit

Meine Arbeit entfaltet sich in Büchern, Essays, Gesprächen und öffentlichen Formaten an der Schnittstelle von Kultur, Politik und Geschichte. Ich halte Lesungen und Vorträge, moderiere Gespräche und entwickle Formate für Kultur- und Bildungseinrichtungen, Universitäten, Stiftungen und andere öffentliche Institutionen – gern im Austausch mit den jeweiligen Gastgebern.

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.